Insekten-Hotels

Insekten-Hotels sind nicht nur nützlich. Manche sehen sogar besonders schön oder originell aus.

auf dem Gelände der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern – Vahrn bei Brixen

Zu den beiden folgenden Fotos weiß ich nicht mehr, wo ich sie aufgenommen hatte, vermutlich auch auf dem Gelände der Fachschule Salern (ein paar Jahre später als oben).

Die beiden folgenden Insekten-Hotels hatten wir auf der Insel Mainau gesehen:

Das große Exemplar links hatten wir vom BUND erworben, das kleinere rechts ‚irgendwo‘ mal gekauft.
Wir hatten uns darüber gewundert, dass sowohl beim kleinen, als auch beim größeren gekauften Insektenhotel nach einiger Zeit immer wieder ein paar Röhrchen fehlten bzw. rausgezogen waren, … bis wir erfahren hatten, dass Vögel hier Futter suchen und wohl auch finden. – Die Röhrchen haben wir nicht für das Foto ‚hergerichtet‘! Es entstand einige Tage nach dem Foto unmittelbar drüber.
Bei der rankenden Pflanze handelt es sich um eine Passionsblume (im Sommer fast täglich ein bis sechs Blüten).
Dieses kleine Insekte-Hhotel hatten wir nach der Besichtigung eines Gartens in einem der Nachbar-Dörfer (‚Offene Gartenpforte‘) erworben. Es baumelte an einer Schnur hängend ein paar Jahre lang an einem unserer Bäume.
Inzwischen glauben wir zu wissen, warum es von den Insekten nicht angenommen wurde: Es hätte an einer geeigneten Stelle (nach Süden ausgerichtet) starr befestigt sein müssen.
Dieses Baumscheibe hatte ich mit einem Muster gelöchert. Vermutlich weil die Bohrlöcher zu klein / zu eng sind, werden sie von den Insekten seit Jahren nicht angenommen.
Dieses Insekten-Hotel hat uns einer unserer Bekannten gebaut. Einige meiner Bohrlöcher sind aktuell ‚belegt‘.
Der morsche Baumstumpf dient als natürliche Insekten-Heimstatt: Tot-Holz ist besonders stark belebt.

Ich hatte der Stadt Waldbröl (gerichtet an die damalige ‚Marketing-Frau‘ von ‚Wir für Waldbröl‘) vor einigen Jahren folgenden Vorschlag gemacht:

Auf der Webseite der Stadt Waldbröl könnte eine Seite eingerichtet werden, auf der ausschließlich Fotos von selbst hergestellten Insektenhotels, und zwar jeweils zusammen mit dem ‚menschlichen Eigentümer‘ „Wir in Waldbröl“, präsentiert werden. (Eine verrückte Idee, aber übliche Ideen sind fad.) – Sofern sich viele Waldbröler entsprechend engagieren, könnte sich Waldbröl auf diese Weise als „Stadt mit den vielen Insektenhotels“ einen sympathischen Namen machen.

Leider bekam ich nicht einmal eine Antwort – Details hierzu.

Arboretum Bonn: Park Härle, Sept. 2019

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