Teichbau

Bevor wir mit dem Bau unseres Ententeichs angefingen, hatten wir versucht, uns übers Internet schlau zu machen. Wir wollten mit einer möglichst guten Planung unnötige Arbeiten, Materialien und Kosten vermeiden.

Leider hatten wir weder gewerbliche, noch private Webseiten gefunden, die uns ausreichend ergiebige Informationen lieferten. Auch ein Buch, das wir speziell wegen der darin enthaltenen sieben Seiten über das Verfahren ‚Wurzelfilteranlage‘ gekauft hatten, hatte uns leider nicht die erforderlichen Kenntnisse vermitteln können.

Gern nennen wir jedoch zwei Webseiten, die uns anfänglich geholfen hatten, etwas über die Haltung von Laufenten zu erfahren: laufenten.de und laufis.de – Nachtrag: Eine sehr schön gemachte und besonders informative Webseite ist laufenten.info

Ergiebig erschien uns das Laufenten-Forum:  Ein solches Forum hat aber den Nachteil, dass die vielen Beiträge auf zahlreiche Posts verteilt und nicht redaktionell bearbeitet worden sind. (Allein schon der erste optische Eindruck von diesem Forum ist abschreckend!)

Nach weiterer längerer Sucherei stießen wir auf die für uns wirklich hilfreiche Webseite heuft-plaidt.de. Dort ist der Bau eines großen Koi-Teiches mit einer selber und preiswert erstellten Filteranlage detailliert beschrieben und durch viele Fotos hervorragend veranschaulicht.

Wir wollen mit unserer eigenen Webseite anderen Laufenten-Freunden ein paar weitere Informationen (auch Erfahrungen über unnütze Umwege) in geordneter Form mitteilen.

Die verwendeten Materialien finden sich auf einer weiteren Seite: Material-Liste.

Hier die erste Serie von Fotos (Mitte Sept. 2012):

Die Lage des Teiches ist mit Pfosten grob abgesteckt.

Die Lage des Teiches ist mit Pfosten grob abgesteckt.

Mit einem 3,5 t-Bagger wird der erste Graben ausgehoben.

Mit einem 3,5 t-Bagger wird der erste Graben ausgehoben.

Der erste Graben (vom Regenfallrohr zum Teich) ist fertig.

Der erste Graben (vom Regenfallrohr zur Teichgrube) ist fertig.

Von der Terrasse aus sieht man auch den zweiten Graben.

Von der Terrasse aus sieht man auch schon den zweiten Graben: von der Grube für die Wurzelfilteranlage runter zur Teichgrube.

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Die Einmündungen der beiden Gräben (vom Regenfallrohr und der Wurzelfilteranlage) in den Ententeich.

Einmündungen der beiden Gräben (vom Regenfallrohr und der Wurzelraumfilteranlage) in die Teichgrube.

Die Grube des Ententeiches entsteht.

Die Grube des Ententeiches entsteht.

Das PVC-Rohr vom Regenfallrohr zum Ententeich liegt im Graben.

Das PVC-Rohr vom Regenfallrohr zum Ententeich liegt bereits im Graben …

... und der Graben (mit dem PVC-Rohr vom Regenfallrohr) ist bereits wieder zugeschüttet.

… und der Graben (mit dem PVC-Rohr vom Regenfallrohr) ist bereits wieder zugeschüttet.

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Die Verbindung zwischen Regenfallrohr und dem PVC-Rohr fehlt noch; die fünf Hennen und deren Chef stört das aber nicht.

Die Verbindung zwischen Regenfallrohr und dem PVC-Rohr fehlt noch.

Das Rohr von der Wurzelfilteranlage zum Teich ist bereits außerhalb des Grabens zusammengesteckt worden.

Das Rohr von der Wurzelraumfilteranlage zur Teichgrube ist bereits außerhalb des Grabens zusammengesteckt worden. – Im Vordergrund ist der schmale Graben für ein Elektrokabel (mit Schutzrohr) zu sehen.

Auch das zweite Rohr ist inzwischen zur Teichgrube verlegt worden.

Auch das zweite Rohr, nämlich von der Grube für die Wurzelraumfilteranlage, ist inzwischen zur Teichgrube verlegt worden.

Das ist die etwa einen Meter tiefe Grube für die Wurzelfilteranlage.

Das ist die etwa einen Meter tiefe Grube für die Wurzelraumfilteranlage.

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Die für die Wurzelfilteranlage gekauften Drainage-Rohre waren ein Fehlkauf: Sie sind überhaupt nicht erforderlich!

Die für die Wurzelraumfilteranlage gekauften Drainage-Rohre waren ein Fehlkauf: Sie sind überhaupt nicht erforderlich!

Die Erde (sehr hohen Tonanteil) der Teichgrube wurde bereits teilweise weggekarrt; vom verbleibenden Aushub wurde später eine sanft ansteigende Böschung gebildet. Sanft ansteigend:, damit die Enten bei unterschiedlich hohem Wasserstand wieder aus dem Teich herauskommen können.

Die Erde (sehr hohen Ton-/Lehmanteil) der Teichgrube wurde bereits teilweise weggekarrt; vom verbleibenden Aushub wird später eine sanft ansteigende Böschung gebildet. Sanft ansteigend, damit die Enten auch bei unterschiedlich hohen Wasserständen leicht wieder aus dem Teich klettern können.

Der Aushub wurde in eine Senke am Ende unseres Grundstücks abgeladen - parallel zum Bach, der die Grundstücksgrenze darstellt.

Der Aushub wurde in eine Senke am Ende unseres Grundstücks abgeladen – parallel zum Bach, der die Grundstücksgrenze bildet.

Die Teichgrube wird mit Hilfe einer Schnur vermessen, um die erforderlichen Ausmaße der Teichfolie zu bestimmen.

Die Teichgrube wird mit Hilfe einer Schnur vermessen, um die erforderlichen Ausmaße der Teichfolie zu bestimmen.

Da unser Grundstück ein Gefälle hat, musste die erforderliche Höhe der Böschung auf der tiefer gelegenen Grundstücksseite ermittelt werden.

Da unser Grundstück ein Gefälle hat, muss die Höhe der erforderlichen Böschung auf der tiefer gelegenen Grundstücksseite ermittelt werden.

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So viel fehlt an Höhe auf der tiefer gelegenen Teichseite.

So viel fehlte an Höhe auf der tiefer gelegenen Teichseite; die Teichgrube hat eine Tiefe von 1,50 m.

Das Gefälle von der Seite aus betrachtet.

Das Gefälle von der Seite aus betrachtet.

Auf Anraten eines Koi-Liebhabers, der schon fünf oder sechs Teiche gebaut hatte, haben wir zur Stabilierung der Teichwände nachträglich eine (nicht sonderlich perfekte) Stufe gebildet.

Auf Anraten eines Koi-Liebhabers, der schon fünf oder sechs Teiche gebaut hatte, haben wir zur Stabilierung der Teichwände nachträglich eine (nicht sonderlich perfekte) Stufe gebildet. – Die Stufe hat auch den Vorteil, dass man im Bedarfsfall leichter in den Teich steigen bzw. wieder herauskommen kann, ohne eine Leiter zu nutzen. – Gleichzeitig haben wir der Grube eine sympathische Rundung gegeben. Die Grube war zunächst kubisch gedacht, weil wir irrtümlich davon ausgingen, dass wir für unser Grubenmaß werksseitig die Teichfolie entsprechend schweißen lassen müssten …

Die innere Teil der Böschung an drei Seiten des Teiches ist fertig.

Die innere Teil der Böschung an drei Seiten des Teiches / der Teichgrube ist bereits erkennbar.

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Der äußere Teil der Böschung wird angelegt; der sanfte äußere Anstieg für den leichteren Enteneinstieg an einer relativ schmalen Stelle soll später geformt werden.

Der äußere Teil der Böschung wird angelegt; der sanfte äußere Anstieg für den leichteren Enteneinstieg an einer relativ schmalen Stelle soll später – irgendwie – geschaffen werden: nachdem die Teichfolie verlegt wurde.

Nach dem Regen, Teil 1: Der Teichboden ist offensichtlich ziemlich plan geworden; von der tiefsten Stelle aus soll später das 'Abwasser' abfließen / abgepumpt werden.

Nach dem Regen, Teil 1: Der Teichboden ist offensichtlich ziemlich plan geworden.

Nach dem ersten Regen, Teil 2 ...

Nach dem ersten Regen, Teil 2 …

Die Teichfolie (10 mal 10 Meter) ist angeliefert worden. Folienstärke: 1 mm

Die Teichfolie (10 mal 10 Meter) ist angeliefert worden. Folienstärke: 1 mm

Auch das Vlies wurde geliefert. - Der Lieferant polytec erschien uns am preisgünstigesten. - Folie und Vlies hatten ein Gewicht von zusammen 150 kg.

Auch das Vlies wurde geliefert. – Der Lieferant polytec erschien uns am preisgünstigsten (je m²: 4,00 € für die Folie, 1,00 € für das Vlies). – Folie und Vlies hatten ein Gewicht von zusammen 150 kg.

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Das Rohr vom Regenfallrohr haben wir in seiner Mündung hochgestellt: Später soll das einen kleinen 'Wasserfall' ergeben, der dem Wasser Sauerstoff zuführt. Außerdem vermeiden wir damit, ein Loch in die Teichfolie schneiden und dann um das Rohr herum abdichten zu müssen.

Das Rohr vom Regenfallrohr haben wir in seiner Mündung hochgestellt: Später soll hieraus ein kleinen ‚Wasserfall‘ gebildet werden, der dem Wasser Sauerstoff zuführt. Außerdem vermeiden wir damit, ein Loch in die Teichfolie schneiden und es dann um das Rohr herum abdichten zu müssen.

In unserem Garten gibt es genügend Wühlmäuse. Um zu verhindern, dass die Wühlmäuse die Teichwand anknabbern, um ihre Gänge weiterbauen zu können, haben wir ein dickeres Kaninchendrahtgeflecht angebracht.

In unserem Garten gibt es genügend Wühlmäuse. Um zu verhindern, dass die Wühlmäuse die Teichwand anknabbern, um ihre Gänge weiterbauen zu können, haben wir ein dickeres Kaninchendrahtgeflecht angebracht. – Das in der Mitte sichtbare Loch zeigt einen Wühlmausgang.

Das Drahtgeflecht haben wir mit Krampen aus dickem Kupferdraht (von einem Bekannten in der Mittagspause gefertigt) fixiert.

Das Drahtgeflecht haben wir mit Krampen aus dickem Kupferdraht (von einem Bekannten in der Mittagspause gefertigt) fixiert.

Das Drahtgeflecht ist in der Höhe angebracht, in der wir auch die künftigen Wühlmausgänge erwarten.

Das Drahtgeflecht ist in der Höhe angebracht, in der wir auch die künftigen Wühlmausgänge erwarten.

In einem schmalen dritten Graben haben wir ein Elektrokabel (mit Schutzschlauch) vergraben: vom Haus zum Gartenhäuschen. Von dort aus soll ein weiteres Kabel über die Grube der Wurzelfilteranlage in den Teich verlegt werden, damit wir Strom für die Pumpen zur Verfügung haben ... soweit das überhaupt in dieser Form noch nötig sein sollte: Unsere Planung hat sich inzwischen stark verändert! - Demnächst mehr ...

In einem schmalen dritten Graben haben wir ein Elektrokabel (mit Schutzschlauch) vergraben: vom Haus zum Gartenhäuschen. Von dort aus soll ein weiteres Kabel über die Grube der Wurzelfilteranlage in den Teich verlegt werden, damit wir Strom für die Pumpe zur Verfügung haben … soweit das überhaupt in dieser Form noch nötig sein sollte: Zu unserer ursprünglichen Planung gibt es inzwischen eine Alternative.

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Das Vlies besteht aus geschredderten Textilien. Es soll die PVC-Folie vor Beschädigungen von der umgebenden Erde (Steinspitzen) und Spitzen im Wühlmaus-Gittergeflecht schützen.

Das Vlies besteht aus geschredderten Textilien. Es soll die PVC-Folie vor Beschädigungen von der umgebenden Erde (Steinspitzen) und Spitzen im Wühlmaus-Gittergeflecht schützen.

So haben wir das Vlies verlegt.

So haben wir das Vlies verlegt.

Die Grube ist nun rundherum mit dem Vlies ausgelegt.

Die Grube ist nun rundherum mit dem Vlies ausgelegt.

Die PVC-Folie wurde auf zwei Meter Breite aufgerollt geliefert.

Die PVC-Folie wurde auf zwei Meter Breite aufgerollt geliefert.

Die PVC-Folie liegt locker in der Teichgrube.

Die PVC-Folie liegt locker in der Teichgrube.

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Die Teichfolien wurde so gefaltet, dass sie der Form der Teichgrube angepasst ist.

Die Teichfolie wurde so gefaltet, dass sie der Form der Teichgrube angepasst ist.

Der Teich ist noch immer nicht komplett mit Wasser gefüllt, aber unsere beiden Quakis sind bereits am Tauchen.

Der Teich ist noch immer nicht komplett mit Wasser gefüllt, aber unsere beiden Quakis sind bereits am Tauchen.

Und so funktioniert Entenliebe im Wasserbett.

Und so funktioniert Entenliebe im Wasserbett.

Als Nächstes wurden die Teichränder mit Kunstrasen verkleidet:

  • Er soll die Teichfolie vor den scharfen Kanten des Eises im Winter schützen.
  • Er soll es den Enten erleichtern, aus dem Wasser zu klettern (Die PVC-Folie ist sehr glatt.)
  • Er soll den Übergang vom Teich zum richtigen Rasen optisch verschönern.

Ursprünglich hatten wir vor, die Wurzelraumfilteranlage zu bauen; wir hatten uns dann jedoch anders entschieden. (Wurzelraumfilteranlage: siehe die hervorragende textliche und fotografische Anleitung von heuft-plaidt/teichfilter. Die Alternativvorschläge von teich-filter.eu. helfen, sich für die einzelnen Anlagendetails bewusst zu entscheiden.)

Nachdem ich bis hierhin die Fotos eingestellt und die Texte formuliert hatte, hatte ich die Lust für die Vervollständigung dieser Webseite verloren. Da wir jedoch mehrfach danach gefragt wurden, ob denn inzwischen alles fertig sei, habe ich zumindest den späteren Stand fotografisch festgehalten: ‚Fertigstellung

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